Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
  Abonnieren
 

Letztes Feedback


http://myblog.de/herzoeffnung

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Hochseilgarten

Gestern war ich auf einem Geburtstag bei schönem Wetter mit netten Menschen. Es kam dazu, dass ich eingeladen wurde im Hochseilgarten einen Parcour zu klettern. Vor drei Jahren habe ich das schon einmal gemacht, das war schon eine Herausfordrung für mich, aber im laufe des Kletterns wurde es leichter. So, nun ging es also das 2. mal in die Bäume oder in und zwischen die Bäume. Eine krasse Erfahrung! Obwohl ich eigentlich wusste, dass ich in den Gurten sicher war hatte ich da oben richtig Angst. Schon das erste Kletterelement- wackelige schmale Holzbretter und in weitem Abstnad Seile an denen man sich dann fetshalten konnte, vorausgesetzt man hat sie erreicht! Dieses Gefühl zu fallen ist echt heftig. Das Gefühl fallen zu können... Ich habe mich durch diesen Parcour gequält- meine Mitkletterinnen hatten es nicht sehr leicht mit mir.

Schöne Sprüche wie: wenn Du das geschafft hast, wächst du aus dieser Erfahrung, brachten mir mittendrin nicht sehr viel. Ich wollte es nur hinter mir haben. Ich krallte mich an jedes Seil, an jeden Ast und verbracuhte wahrscheinlich 300 mal soviel Enegrie wie die anderen. Meine Freundin sagte, nachdem ich wieder festen Boden unter den Füßen hatte: da warst du wohl zu sehr im Verstand. Die ganze Aktion wirkte nach und einen Tag später habe ich das Gefühl, ich gehe noch mal wieder hin. Ich möchte diesen Parcour (übrigens eine grüne Route) gerne noch einmal in Leichtigkeit klettern und den Unterschied erfahren.

3.6.14 22:20


Werbung


Ich hatte ein großes Hundetief. Es gab drei wesentliche Themen, die mich sehr bewegten. Dass er mich teilweise ignoriert, dass er mich beim Knochen fressen anknurrt und dass er andere Hunde anknurrt, wenn er an der Leine ist. Ich war so verzweifelt, dass mir des öfteren die Tränen kamen und ich überhaupt nicht mehr weiter wußte. Ich bin doch immer in die Hundeschule gegagangen, habe meinen Umgang mit anderen Hunden verändert, so dass er häufig andere Hundebegegnungen hatte, er ist immer mit bei meiner Arbeit in der Therapie. Und nun das.... Ich habe mir also ein Einzeltraining genommen und ich habe ein Hausaufgabenprogramm für eine Woche bekommen: unsere Beziehung wieder Reseten. Konfliktfreier Umgang steht in dieser Woche an, bei meinem Hund Fragezeichen entstehen lassen, mein Leben leben, so dass er mich als souveräne Person wahrnimmt und aufmerksam ist. Gestern war die Hundeschule und mir wurde noch mal bewußt - tja so ist es, wenn ich überhöre, überspüre, übersehe...-welchen Druck ich von Anfang an in mir habe und diesen nach außen projeziere. Mein Hund spürt nur: da ist Druck, da gehe ich nicht hin. Und dann gibt es da eine andere Facette in der ich sehr unsicher bin- z.B. Umgang mit anderen Hunden. Das spürt er natürlich, scannt alles ab, so wie ich es auch mache und übernimmt dann das Ruder. Nach meinen Erkenntnissen habe ich die Situation zwischen uns erst einmal energetisch geklärt. Und nun liegt der Fokus auf freudiges, leichtes, entspanntes Miteinander. Ich lobe ihn jetzt was das Zeug hält, lasse ihn auch mal verdattert da stehen (mit Leine und Geschirr ohne Hund raus gehen und dann wieder kommen, bei anderen Hunden den anderen Hund vollkommen ignorieren und meinen auch- soll er doch knurren, ich schreibe z.B. eine SMS). Ich lerne mich zu entspannen, so dass ich es meinem Hund auch erlaube.

Morgen fahre ich wieder zu meiner Familie und verbringe dort die Ostertage. Ich wünsche mir schönes warmes Wetter, denn ich liebe es draußen zu sitzen.

17.4.14 23:45


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung